Kärntner Wirthauskultur - News |
| DOPPELTER GENUSS |
Kulinarik und Auto In dieser neuen Serie wollen wir die Themen Kulinarik und Auto verbinden. Der erste Ausflug geht mit einem rassigen italienischen Sportwagen in die Norische Region nach Guttaring, eine Marktgemeinde im Norden Kärntens, idyllisch zwischen dem Görtschitztal und dem Krappfeld gelegen. |
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„Giulietta 1750 TBi“ ist also für die nächsten Stunden meine rassige Begleiterin. Wir starten im Autohaus Stippich in Maria Saal, wo Hausherr Ferdinand Stippich das Auto persönlich übergibt und die Details erklärt. Es geht über den Magdalensberg ins Görtschitztal. Das ideale Revier für dieses Auto. Langgezogene Kurven, Ortsdurchfahrten wo man beim Beschleunigen die immense Kraft richtig genießen kann, jedes Wohnmobil wird beim Überholen zum Geschenk. Dieses Auto verbindet ein straffes aber komfortables Fahrwerk mit 235 PS – also Kraft im Überfluss. Die Fahrt über den Hügel hinüber nach Guttaring ist ein Genuss. Die Speisekarte ist voll mit regionalen Schmankerln, und das macht die Auswahl nicht gerade leichter. Die charmante Wirtin antwortet auf die Frage, was sie denn empfehlen kann, mit „alles was do wochst“, denn Regionalität wird hier besonders großgeschrieben. Die Herkunft der Lebensmittel ist in der Karte angeführt, Kärntner Fleisch, Sonnenalm und der Fisch aus Sirnitz, um einige zu nennen. Marlies Moser empfiehlt mir den Zwiebelrostbraten, den der Hausherr persönlich zubereitet. Ich wähle aber das Tafelspitzsülzchen mit Kernöl, eine Jungzwiebelschaumsuppe mit Speckchips, beides perfekt zubereitet und wohlschmeckend. Dann kann ich an den „selbstverständlich“ hausgemachten Kasnudeln nicht vorbei, obwohl das Schwammerlgulasch eine Versuchung wäre, so wie es vom Nebentisch duftet. Ich kann der Wirtin beim Abschied noch das köstliche Rezept der Kasnudeln entlocken, welches im Detail auf Seite 11 zu finden ist. Das Norische Mostrahmsteak mit glacierten Apfelscheiben werde ich mir wohl für den nächsten Besuch aufheben oder doch den erwähnten Zwiebelrostbraten? Egal, ich war sicher nicht das letzte Mal hier. Gasthof-Hotel Moser Familie Friedrich und Marlies Moser
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